Friedensgebet

„Wir können keine Welt ändern, es sei denn, dass ein jeder in sich selbst zur Erkenntnis der Wahrheit kommt und sich bessert.“ Joseph Weißenberg

Auf der Grundlage dieses Wortes verstehen johannische Christen Arbeit für den Frieden zu einem großen Teil als Arbeit des Menschen an sich selbst und als Mitarbeit an einer tragfähigen Gemeinschaft nach dem Wort der Bibel: „Einer trage des anderen Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.“ Auch das Gebet ist eine wichtige Kraft um Frieden zu gewinnen und zu erhalten; Gebete für den Frieden in der Welt gibt es in der Johannischen Kirche seit Beginn ihres Bestehens.

Das Friedensgebet in der Friedensstadt findet jede Woche Freitag um 13 Uhr an der Gedenkstätte des Kirchen- und Siedlungsgründers Joseph Weißenberg im Lindenhof statt.

Alle sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen und auf ihre Art für den Frieden in den Menschen und auf aller Welt zu beten.

Anmerkung:
Johannische Christen beten das Vaterunser mit der Endung „In Christo Jesu, Amen“. Damit berufen sie sich auf Jesus Christus, der gesagt hat: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: So ihr den Vater etwas bitten werden in meinem Namen, so wird er’s euch geben. Bisher habt ihr nichts gebeten in meinem Namen. Bittet, so werdet ihr nehmen, dass eure Freude vollkommen sei. Solches habe ich zu euch durch Sprichwörter geredet. Es kommt aber die Zeit, dass ich nicht mehr durch Sprichwörter mit euch reden werde, sondern euch frei heraus verkündigen von meinem Vater. An dem Tage werdet ihr bitten in meinem Namen.“ Johannes 16,23–26